Crowdshop GmbH – Ein Regensburger Startup eliminiert Ineffizienzen zum Nutzen mittelständischer Unternehmen

Noch ein Beispiel 4.0 gefällig?

Ich hatte schon über einen smarten Rollstuhl aus dem 3D-Drucker, dem vernetzten Waschsalon und die Plattform von Gisbert Rühe’s Klöckner Stahlhandel berichtet. Umso größer jetzt die Freude über dieses junge Startup vor meiner Haustür. Es geht dieses mal wieder um eine innovative Handelsplattform, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Ineffizienzen bei der Beschaffung zu eliminieren. Nutznießer ist die anvisierte Zielgruppe der mittelständischen Unternehmen im produzierenden Gewerbe.

Regensburg ist mit BMW, OSRAM, Continental hinsichtlich großer Technologieunternehmen und Firmen wie die Maschinenfabrik Reinhausen und zahlreicher weiterer Hightec-KMU kein unbeschriebenes Blatt. Schon allein daher nicht das schlechteste Pflaster für dieses junge Startup.

Was zeichnet Crowdship aus? Über ihre Handelsplattform vermitteln sie mittelständischen Unternehmen Rohstoffe, Betriebsmittel, Maschinen, Werkzeuge oder Montagematerial. Die Missionierungsphase ist vorbei und potenzielle Lieferanten kommen jetzt aktiv auf Crowdshop zu, um sich zu bewerben. So muss das sein.

Die Vorteile für die Kunden?

    1. Günstige Ware, da kein Zwischenhandel und Direktversand von Herstellern an Kunden (bei den meisten anderen Onlineshops hat man den Versand max. von Großhändlern an Kunden).

    2. Alles aus einer Hand (und das Angebotsportfolio wird ständig ausgebaut; für 2016 sollen bereits 500.000 Produkte angeboten werden) – außerdem können Kunden über das Beschaffungstool alles anfragen, was sie benötigen, ganz gleich was es ist.

    3. Service pur: Vor allem bei Marktplätzen hat man das Problem, dass der Kunde nicht weiß, wer eigentlich hinter der Lieferung steckt. Ruft man beim Plattformbetreiber an und nach dem Status fragt, erhält man keine Antwort.

Die Vorteile für die Hersteller?

Eine professionelle Außendarstellung im Internet ist eine kostenlose zusätzliche Werbung UND: Umsatzzuwächse sind garantiert.

Vermutlich sammelt die Plattform ihre Big Data der Angebots- und Nachfrageseite und kann damit sukzessive immer präziser agieren. Typisch Plattform eben. Plattform anbieten, Ineffizienzen eliminieren und nach allen Seiten Nutzen stiften. So entstehen innovative Wertschöpfungsnetzwerke.

Die Gespräche finden ganz à la Silicon Valley in der Küche statt. Sympathisch und effektiv! Erfahrungsgemäß finden dort die besten und fruchtbarsten Gespräch statt UND dort werden die besten Ideen geboren. Im Silicon Valley hat die Küchenkultur einen ganz hohen Stellenwert.

Immerhin schon im vierten Jahr! Wenn man bedenkt, dass 9 von 10 Startups trotz intensiver Analysen und großem Erfahrungsschatz der Investoren scheitern, ein toller Erfolg.

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