Small is beautiful – 40 Jahre Club of Rome und die Grenzen des Wachstums

Der Club of Rome wurde ganz genau 1968 gegründet und der damals 26-jährige Dennis Meadows entwickelte damals mit seinem Expertenteam die Studie „Die Grenzen des Wachstums“.

Wachstum ist das Zauberwort von Politik und Wirtschaft. Wachstum brauchen wir, um den Wohlstand und die Wohlfahrt dauerhaft zu gewährleisten und stetig zu steigern. Demnach wäre Wachstum der einzig mögliche und verfügbare Schlüssel zum Glück. Stimmt das so?

Nun, werden die einen sagen, wir sind schließlich seitdem gewachsen und werden weiter wachsen. Allerdings hat die Sache mehrere Haken:

> Wir leben nun mal in einem begrenzten physischen System und so ist es völlig logisch, dass Ressourcen irgendwann einmal werden erschöpft sein müssen.

> In unserem BIP sind wesentliche Kosten nicht enthalten, so z.B. die unabsehbaren Folgekosten der Umweltbelastung („ökologischer Fußabdruck“) oder auch die Folgen des Bildungsdefizites.

> Die Verteilungsgerechtigkeit des Wachstums insbesondere während der vergangenen 10 Jahre hat sich für die breite Bevölkerung stetig verschlechtert.

> Und last but not least haben weder Wachstum und Fortschritt die Zufriedenheit oder das Glück der Menschheit nicht gesteigert. Sie wurden weder glücklicher noch zufriedener, auch nicht gesünder.

Die Rechnung mag also momentan noch aufgehen, jedoch über die Zeitschiene betrachtet lebt die Welt jetzt schon auf Kredit. Ein erster möglicher Ansatz wäre z.B. der nationale Wohlfahrtsindex, der jetzt schon alle Folgekosten berücksichtigt.

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