Griechenland und das EURO-Dilemma

Die wachsweichen Währungen wie Drachme, Lira oder Peso lösten ihre Probleme durch das Ventil der Abwertungen. Diese Möglichkeit bietet die Einheitswährung nicht mehr. Der Stabilitätspakt wollte die Schwachen und Unzuverlässigen zur Disziplin zwingen und Verstöße bestrafen. Wir wissen jetzt, dass sich beides als unwirksam herausstellte.
Wie schwach der EURO wirklich ist, zeigt die fast hysterische Angst, ein griechischer Staatsbankrott könnte einen Dominoeffekt auslösen und hoch verschuldete Länder wie Belgien, Italien oder Spanien mit in den Abgrund ziehen. De facto ist Griechenland schon pleite und der Staatsbankrott praktisch nicht mehr abzuwenden. Was dann passieren wird, ist nicht absehbar. Vielleicht wäre ein Ausstieg Griechenlands aus der Währungsunion doch die richtigere Option?

Ein Gedanke zu “Griechenland und das EURO-Dilemma

  1. Stefan Wehmeier schreibt:

    Eine Menschheit, die bereits Raumfahrt betreibt, hat etwas im Grunde so Einfaches wie das Geld bis heute nicht verstanden:

    http://www.deweles.de/files/mathematik.pdf
    „Zunächst muss daher allgemein erkannt und anerkannt werden, dass bei den gegenwärtigen Geldordnungen ein grundlegender und gravierender Fehler vorliegt, der die gesamte Gesellschaft destabilisieren wird.“

    Diese beschämende Tatsache ist nicht allein dafür verantwortlich, dass wir heute weit hinter den technologischen Möglichkeiten zurückhängen, die Stanley Kubrick und Arthur C. Clarke vor über 40 Jahren in „2001: Odyssee im Weltraum“ visualisierten, sondern tatsächlich für alle Zivilisationsprobleme, die sich überhaupt thematisieren lassen. Dabei wurde sowohl der grundlegende Fehler im „Geld, wie es (noch) ist“ als auch das fehlerfreie „Geld, wie es sein soll“ schon im Jahr 1916 in dem makroökonomischen Grundlagenwerk „Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld“ von dem Sozialphilosophen Silvio Gesell vollständig und widerspruchsfrei beschrieben (alle „Gegenargumente“ basieren auf Vorurteilen und Denkfehlern). Doch was hilft es der Menschheit, wenn auch im 21. Jahrhundert nur eine Handvoll Menschen in der Lage und Willens ist, diese „banalsten Selbstverständlichkeiten“ (Zitat: Silvio Gesell) zu begreifen?

    Die Ursache des „nicht verstehen Wollens“ hat eine lange Tradition: die Religion; eine künstliche Programmierung des kollektiv Unbewussten, welche die halbwegs zivilisierte Menschheit überhaupt erst „wahnsinnig genug“ für die Benutzung von Geld machte, lange bevor diese seitdem grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung wissenschaftlich erforscht war. Denn kein vernünftiger (nicht religiös verblendeter) Mensch wäre dazu bereit, in einer fehlerhaften (kapitalistischen) Marktwirtschaft zu arbeiten, wenn er weiß, dass ein nachhaltiges Wirtschaften unmöglich und der nächste Krieg – zur umfassenden Sachkapitalzerstörung, um den Zinsfuß hochzuhalten – unvermeidlich ist. Das war (und ist noch) der einzige Zweck der Religion, die vom Wahnsinn mit Methode zum Wahnsinn ohne Methode (Cargo-Kult um die Heilige Schrift) mutierte, und die uns – unabhängig vom so genannten Glauben – alle zu Untertanen machte, die ihr eigenes Programm nicht kennen. Die Bewusstwerdung der Programmierung nennt sich „Auferstehung“.

    Für die Beendigung der „Finanzkrise“ und den anschließenden, eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation muss ein elementarer Erkenntnisprozesses durchlaufen werden, dessen am Ende über die Maßen bewusstseinserweiternde, aber anfangs ebenso Angst einflößende Wirkung vorab erahnen kann, wer die phantastischen Bilder kennt, mit denen Stanley Kubrick im Schlusskapitel von „2001“ die Auferstehung des Kulturmenschen dargestellt hat – und bitte bedenken Sie das Vorwort von Arthur C. Clarke:

    „…this is only a work of fiction. The truth, as always, will be far stranger.“

    Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert:
    http://www.deweles.de/willkommen.html

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